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An ganz wichtigen Ereignissen in unserem Leben sind praktisch immer mehr Menschen beteiligt als die eigentlichen Hauptpersonen. Ob wir ein Kind bekommen, an der Schwelle zum Erwachsensein stehen, jemanden heiraten oder jemanden für immer verlieren, - die Kirche bettet dieses Geschehen ein in einen grösseren, öffentlichen und feierlichen Rahmen. In diesen Feiern bringt die Kirche auch immer wieder das zur Sprache, was zentral ist im Christentum: Glaube, Liebe und Hoffnung.
Getauft werden Menschen auf eigenen (Erwachsene, Jugendliche) oder auf Wunsch ihrer Eltern (Kleinkinder). Die Taufe findet im Sonntagsgottesdienst statt. Wenn Sie Ihr Kind (oder sich selbst) taufen lassen wollen, nehmen Sie frühzeitig Kontakt auf mit dem Pfarramt. Bei einem Taufgespräch bespricht der Pfarrer mit Ihnen inhaltliche Aspekte der Taufe und legt mit Ihnen den Ablauf und die Form der Taufe fest. Texte zur Taufe
Jugendliche, die die gesamte Kirchliche Unterweisung (KUW) besucht haben und getauft sind, werden gegen Ende des 9. Schuljahres, in der Zeit um Pfingsten, konfirmiert. Zur Unterweisung selbst sind alle Kinder und Jugendlichen eingeladen, ob getauft oder nicht, auch von andern Konfessionen. Information zur Unterweisung findet sich im "reformiert" und wird laufend von Katechetinnen und Pfarrern den Kindern und ihren Eltern weitergegeben.
Paare, die standesamtlich geheiratet haben, können kirchlich getraut werden. Die Trauung findet in der Kirche statt. Da die Kirche Kirchlindach eine beliebte Hochzeitskirche gerade für auswärtige Paare ist, empfiehlt es sich, sie so früh wie möglich zu reservieren. Nehmen Sie auch rechtzeitig Kontakt mit dem Pfarrer auf, der Sie trauen soll. In der Regel ist das bei Einheimischen der Ortspfarrer, Auswärtige müssen selbst für eine Pfarrerin oder einen Pfarrer besorgt sein. Denken Sie auch daran, dass zum Beispiel bei konfessionsverbindenen Ehen (z. B. röm.-katholisch - reformiert) oft noch einige Formalitäten zu erledigen sind. Das Pfarramt gibt Ihnen gerne Auskunft. Der Traugottesdienst wird bei einem oder zwei Gespräch(en) gemeinsam mit dem Brautpaar geplant. Vorgehen Ein Todesfall ist ein einschneidendes und oft schlimmes Erlebnis. Die Kirche versucht ganz besonders in dieser Situation, den Angehörigen beizustehen. Die Gemeindeverwaltung Kirchlindach legt nach Rücksprache mit dem Pfarramt den Zeitpunkt für die Beerdigung fest. Meistens erledigt dies das Bestattungsunternehmen in Absprache mit den Angehörigen. Der Pfarrer trifft sich mit den Angehörigen, um eine Abdankungs-Feier vorbereiten zu können, die dem Verstorbenen und seinen Hinterbliebenen gerecht wird
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