Soli-Lismete 2026

Für die Gefangenen im Kanton Bern

Wir stricken für diese Pakete Socken und Fausthandschuhe in allen Grössen. Die Stricksachen müssen bei 40 Grad waschbar sein.
Auch Wollspenden sind sehr willkommen!

Infos bei Priska Friedli

Weitere Informationen finden Sie hier


Soli-Lismete Herbst/Winter 2025

An Weihnachten 2025 konnten wir im Gottesdienst die hunderten von gestrickten Arbeitsstunden verdanken und die schönen Sachen zugunsten der Frühgebornenstationen im Lindenhof Spital und in der Insel verabschieden.

Es kamen diesmal zusammen:
51 Decken
288 Chäppli
46 Schlüttli 
226 Paar Söckli
25 Püppchen

Mitgestrickt haben 35 Frauen, einige davon aus dem ganzen Kantonsgebiet und sogar aus Basel-Land: Das Stricktelefon untereinander funktionierte wunderbar.

Gerne möchte ich auch erwähnen, dass wir substantielle Wollspenden erhalten haben aus dem Strickgeschäft ‘Avesani FILFALT’ aus Münchenbuchsee. Dafür bedanke ich mich herzlich!

Unten finden Sie die Fotos der Stricksachen für die Neonatologien.

 

Soli-Lismete für die Gassenarbeit Bern

Seit Anfang 2025 und besonders in der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern haben über 30 Strickerinnen Wunderwerke für die Kirchliche Gassenarbeit in Bern gefertigt.

Am Ostergottesdienst haben wir die Arbeit gewürdigt und später die gestrickten Sachen im Büro in Bern abgeliefert.

Es kamen zusammen:

55 Kappen
10 Paar Handschuhe
33 Paar Mittli/Pulswärmer
3  Jacken/T-Shirt
47 Schals
25 Decken
128 Paar Socken

Umgerechnet in Arbeitsstunden ergibt das sagenhafte 3846 Stunden
Oder 92 Arbeitswochen bei einem 100%-Pensum
Oder 1 Jahr und 10 Monate freiwillige Arbeit für Menschen, denen es weniger gut geht als uns!

Die Gassenarbeit Bern wird die Sachen Nadisna an Bedürftige verteilen, die danach fragen. Es sind Menschen, die auf der Strasse leben, temporär oder dauerhaft, die ihr ‘Zuhause’ voller Gewalt erleben und dort nicht mehr Daheim sein könne. Die 100 Betten, die durch die Stadt Bern in drei Notschlafstellen zur Verfügung gestellt werden, sind permanent besetzt und können immer noch nicht allen Menschen ein Obdach gewähren. Wir hoffen, dass unsere Stricksachen Freude bereiten und den Menschen einen guten Dienst erweisen mögen!

Wir Strickerinnen sind überwältigt und haben uns gefreut, einander kennenzulernen – Frauen aus Kirchlindach, Münchenbuchsee, Jetzikofen, Uettligen, Urtenen, Meikirch, Schönbühl, Leimiswil, Herrenschwanden, Bern und Biel. Wir lachten und zusammen und erzählten einander beim Stricken im Pfarrhaus bei Kaffee und Kuchen, im Pfrundhaus beim einfachen Zmittag, beim Lismi-Gottesdienst an Aschermittwoch, bei der Übergabe an die Mitarbeitende der Gassenarbeit. Wir haben Strickmuster ausgetauscht (Wer kennt das Schwiegermuttermuster noch nicht?!), einander unterstützt bei der Ausarbeitung, beim Aufbrauchen von Resten, beim Beratschlagen und Pläne schmieden für weitere Projekte. Immer wieder mal stand ein Sack Wolle oder Gestricktes vor der Pfarrhaustür und ich durfte Sachen bei vielen Menschen abholen – was für eine Freude! Der Kirchgemeinderat und das Pfarrteam vom Pfarrhaus danken herzlich für die ausserordentliche gemeinsame Arbeit!